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KONTRAINDIKATIONEN

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Wann sollte man auf ein Paraffinbad verzichten?

Allergiker und Paraffinbäder

Paraffinbäder in der Schwangerschaft

Wichtiges

Wann sollten Sie auf ein Paraffinbad verzichten?

Kontraindikationen

Kontraindikationen

Wir alle haben es in der Schule gelernt: Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt, der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Antikörpern und der Abstrom von Zerfallprodukten des Stoffwechsels werden mobilisiert. Paraffinbäder sind schon seit Langem eine bewährte Form der Wärmetherapie zur Behandlung von Beschwerden des Stütz- und Bewegungsapparates. So wohltuend ein Paraffinbad auch sein kann, so müssen einige Menschen doch darauf verzichten.


Wer an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie z. B. Aortenaneurysmen, Bluthochdruck, dem Brugada-Syndrom, Carotisstenose, chronotroper Inkompetenz, Herzklappenerkrankung, Herzmuskelentzündung, Herzrhythmusstörungen (Bradykardie, Tachykardie, ventrikuläre Arrhythmie, Vorohofflimmern …), koronarer Herzkrankheit (KHK), Kardiomyopathie oder der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) leidet, sollte sich besser eine andere Therapiemethode suchen.

Dies gilt auch bei Vorliegen einer Schlafapnoe, wenn Sie Schlaganfallpatient sind, bei Diabetes mellitus, Krampfadern, Venenentzündungen oder akuten (!) Rheumaschüben. Weiterhin sollten Paraffinbäder nicht angewandt werden bei offenen Wunden, Hautabschürfungen oder Schnitten, entzündlichen Hauterkrankungen, Neoplasien, Arteriosklerose, akuten Entzündungen, Schildrüsenüberfunktion oder wenn Sie unter Taubheitsgefühlen in den Extremitäten leiden. Bitte sprechen Sie im Zweifelsfall vor Aufnahme einer Eigenbehandlung mit Ihrem Hausarzt.


Allergiker und Paraffinbäder:

In Ausnahmefällen kann es bei Anwendung eines Paraffinbades zu allergischen Reaktionen kommen. Dann muss die Behandlung umgehend abgesetzt werden. Falls Sie wissen, dass Sie zu Allergien neigen, sollten sie Paraffinwachs ohne Zusätze verwenden, da die allergische Reaktion im Regelfall nicht auf das Paraffin selbst, sondern auf zugefügte Öle und Duftstoffe erfolgt.


Schwangere und Paraffinbäder:

Im ersten Schwangerschaftsdrittel ist gegen ein Paraffinbad in den meisten Fällen nichts einzuwenden, schon gar nicht an Händen, Ellenbogen oder Knien. Dennoch raten wir Ihnen, vor einer Behandlung mit Ihrem Gynäkologen zu sprechen und im letzten Schwangerschaftsdrittel in jedem Fall dringend von jeglicher Form von Wärmetherapie abzusehen – die Überwärmung kann wehenauslösend wirken!


Wichtiges zum Schluss:

Grundsätzlich gilt, dass Sie auf Ihren Körper hören sollten. Wenn Sie bemerken, dass Sie empfindlich auf die tiefenwirksame Wärme des Paraffinbades reagieren, Ihnen schwindelig oder gar übel wird, sollten Sie die Behandlung umgehend abbrechen.

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