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Paraffinbad Anleitung

Unabhängig davon, welches Gerät Sie erworben haben und welche Körperpartie Sie mit einem Paraffinbad behandeln wollen gibt es einige wenige Grundregeln, die immer für die Paraffinbad Anleitung gelten. Inzwischen wissen Sie schon, dass bei einem Paraffinbad medizinisches Paraffinwachs auf eine Temperatur zwischen 50  und 55 Grad erhitzt, geschmolzen und behutsam auf die Haut aufgetragen wird. Da Paraffin nicht desinfizierend wirkt, müssen Sie dies übernehmen. Der medizinische Fachhandel hält hierfür zahlreiche Körper- und Händedesinfektionsmittel bereit.

Es ist nicht nötig, besondere kosmetische Desinfektionsmittel zu kaufen. Guten Gewissens können wir Ihnen beispielsweise Sterillium® empfehlen – den Klassiker der hygienischen alkoholischen Händedesinfektion. Das gebrauchsfertige Einreibepräparat eignet sich nicht nur für die Hände, sondern auch für alle anderen Körperpartien, die Sie mit einem Paraffinbad behandeln möchten. Es bietet eine hohe Sofortwirkung sowie eine zuverlässige Langzeitwirkung bis zu sechs Stunden. Dabei fühlt sich das Produkt nicht nur angenehm auf der Haut an, sondern erhöht bei regelmäßiger Anwendung sogar die Hautfeuchtigkeit.

Quicklinks:

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Pflege ist beim Paraffinbad das A und O:

Vor einem Paraffinbad gründlich waschen

Paraffinbad Anleitung

Paraffinbad Anleitung richtig gemacht! Viele Menschen glauben, die Pflegewirkung eines Paraffinbades käme vom Paraffin selbst. Dem ist nicht so! Zwar enthalten einige im Handel angebotene Paraffinblöcke tatsächlich wertvolle Pflegewirkstoffe wie beispielsweise naturreine ätherische Öle. Aber der eigentliche Pflegeeffekt entsteht durch das Ummanteln von in die Haut einmassierten Pflegeprodukten durch das Paraffin sowie die entstehende tiefenwirksame Wärmeentwicklung plus »Saunawirkung«. Es empfiehlt sich daher, vor einer Paraffinbadanwendung die entsprechenden Hautpartien gründlich zu reinigen, zu desinfizieren und sodann ein gutes Pflegeprodukt aufzutragen, welches während der Paraffinbadbehandlung zusätzliche Feuchtigkeit und Wirkstoffe an die Haut abgibt.

Maniküre und Pediküre sind ein Muss vor jeder Behandlung mit Paraffin!

Wer wünscht sich keine weiche, makellose Haut und schöne Nägel? Perfekt gepflegte Hände und Füße gehören bei den Vorbereitungen auf ein Paraffinbad unbedingt dazu! Deswegen sollte man sich auch an eine entsprechende Paraffinbad Anleitung halten. Damit Hände und Füße schön bleiben und eingerissene oder vergilbte Nägel, ungepflegte Nagelbetten oder Hornhaut und Hühneraugen gar nicht erst auftreten, bedarf es regelmäßig liebevoller Pflege und Zuwendung. Sollten Sie dies einmal versäumt haben, sollten Sie Ihre Hände und Füße spätestens vor dem geplanten Paraffinbad aus ihrem Schattendasein befreien und ihnen eine sorgfältige Maniküre bzw. Pediküre gönnen.

Die richtige Paraffinbad Anleitung auf einen Blick:

  • Den Paraffinwachserhitzer vorheizen. Je nach Gerät kann dies zwischen 20 und 60 Minuten dauern. Achten Sie darauf, dass sich das Wärmeschutzgitter auf dem Boden des Paraffinbades befindet, die Maximalfüllmenge nicht überschritten wird und der Deckel sicher schließt. Der Deckel sollte sich während der gesamten Aufwärmphase auf dem Gerät befinden. Schmuck abnehmen und Ärmel bzw. Hosenbeine aufrollen, gegebenenfalls bis auf die Unterwäsche entkleiden. In diesem Fall bitte für die spätere Einwirkzeit eine wärmende Decke bereitlegen. Die zu behandelnde Körperpartie gründlich reinigen, abtrocknen, desinfizieren und das gewünschte Pflegeprodukt großzügig auftragen.
  • Die Wachstemperatur überprüfen, indem Sie vorsichtig ein wenig Wachs auf die Innenseite Ihres Handgelenkes auftragen. Eine Temperatur von 50  bis 55 Grad sollte keinesfalls überschritten werden!
  • Die zu behandelnde Körperpartie langsam in das Paraffinbad gleiten lassen und nach ungefähr drei Sekunden wieder herausnehmen. Dabei unbedingt darauf achten, nicht die Seiten und den Boden des Gerätes zu berühren, um Verbrennungen zu vermeiden. Das Wachs fest werden lassen, bis es nicht mehr glänzt. Das Eintauchen zu kosmetischen Zwecken drei bis vier Mal, zu therapeutischen Zwecken bis zu 15 Mal wiederholen. Je mehr Paraffinschichten Sie auftragen, desto intensiver und langanhaltender ist die tiefenwirksame Wärmeentwicklung.
  • Im nächsten Behandlungsschritt Hygienehandschuhe bzw. Hygieneschuhe überstreifen und darüber Wärmeschutzhandschuhe bzw. Wärmeschutzschuhe aus Frottee oder Baumwolle anziehen, um die Wärme zu halten. Bei der Behandlung von Knien oder Ellenbogen zuerst Folie und anschließend wärmende Tücher um die Paraffinmaske wickeln.
  • Nach 15 bis 20 Minuten idealerweise ruhend verbrachter Einwirkzeit die behandelte Körperpartie auswickeln und das erstarrte Paraffin entfernen. Das abgestreifte Paraffin entsorgen, da abgestorbene Hautzellen an ihm haften. Eventuelle Reste des aufgetragenen Pflegeproduktes einmassieren und auf Wunsch nachcremen.

Verwöhnen Sie Ihre Hände mit einem Paraffinbad!

Ihre Hände leiden stark unter körperlichen Arbeiten und rächen sich mit trockener, spröder und rissiger Haut, Schwielen in den Handinnenflächen oder geschwollenen Fingern? Dann kann ein angenehm temperiertes Paraffinbad eine wahre Wohltat sein. Sie haben sich für ein Paraffinbad Ihrer Hände entschieden? Prima! Mit Ihrem Gerät haben Sie sich nach dem Kauf sicher schon ein wenig vertraut gemacht. Während das Paraffin schmilzt, sollten Sie Ihren Händen die gebührende Aufmerksamkeit widmen.

Paraffinbad Anleitung für die Hände:

Ideal ist es, wenn Sie sich vor dem Paraffinbad eine ausgiebige Maniküre gegönnt haben. Sind Ihre Fingernägel lackiert? Dann lacken Sie diese bitte ab – schließlich sollen auch Ihre Nägel einschließlich Nagelbett von der Anwendung profitieren. Reinigen Sie anschließend gründlich Ihre Hände und verwenden Sie ein sanftes Peeling. Dass Sie dabei keinen Schmuck mehr tragen, versteht sich vermutlich von selbst, oder? Trocknen Sie Ihre Hände sorgfältig ab und massieren Sie Ihre Haut mit einer guten Handcreme ein. Auch für eine feuchtigkeitsspendende Handkur oder eine reichhaltige Ampulle ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Tauchen Sie nun mit gespreizten Fingern eine Hand langsam für etwa drei Sekunden in das auf 50  bis 55 Grad temperierte Paraffinbad. Wer besonders wärmeempfindlich ist, sollte die Hände sehr langsam eintauchen. Warten Sie kurz, bis das Paraffin nicht mehr glänzt, und wiederholen Sie diesen Vorgang insgesamt drei bis vier Mal. Möchten Sie Ihre Hände nicht allein aus kosmetischen, sondern auch aus therapeutischen Gründen paraffinbaden, können Sie das Eintauchen in Ihr Paraffinbad sogar bis zu 15 Mal wiederholen. Ähnlich wie beim Kerzenwachs, kühlt das Paraffin an der Luft schnell ab und wird hart. Streifen Sie dann einen Handschuh aus Kunststoff oder umweltfreundlichem Latex sowie einen speziellen Frotte- oder ausgedienten Wollhandschuh über, um die Wärme so lange wie möglich zu erhalten.

Nach rund 15 bis 20 Minuten können Sie die Handschuhe wieder ausziehen und das Wachs entfernen. Wiederholen Sie das Verfahren mit der zweiten Hand und freuen Sie sich über Ihre tiptop gepflegten, samtweichen Hände. Bei regelmäßiger Anwendung verschwinden sogar Altersflecken und leichte Fältchen. Besonders bewährt haben sich Paraffinbäder auch bei Neurodermitikern und Menschen mit Winterekzemen. Empfohlen wird für die Hände eine monatliche Anwendung des Paraffinbades, bei akuten Beschwerden schaffen ein bis zwei Anwendungen in der Woche Abhilfe.

Ein Paraffinbad -> Wellness pur für die Füße!

Auch für die Füße gibt es kaum etwas Entspannenderes als ein wohltuendes Paraffinbad. Tagein, tagaus sind unsere Füße oft extremen Belastungen ausgesetzt und werden dennoch bei der Pflege viel zu häufig aufs Sträflichste vernachlässigt. Deshalb zeigen diese meist deutliche Spuren – viele Menschen klagen über rissige und spröde Haut an ihren Füßen. Schrunden treten auf und drohen, sich zu entzünden. Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern gefährdet auch das persönliche Wohlbefinden, im schlimmsten Fall sogar den Job. Gerade Menschen, die beruflich viel auf den Beinen sind – Verkäufer, Handwerker, Krankenschwestern, Polizisten oder Mitarbeiter im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr – können ein trauriges Lied von schmerzenden, wunden Füßen singen. Genau hier setzt die heimische Paraffinbehandlung an! Im kosmetischen Bereich werden Paraffinbäder für die Füße zur Verbesserung des Hautbildes angewandt. Durch das heiße Paraffin und den Luftabschluss der Haut kommt es zu einer Tiefenaufnahme der zuvor aufgetragenen Pflegeprodukte. Die Paraffinbehandlung der Haut bewirkt außerdem die sofortige Öffnung der Hautporen. Die erzeugte Feuchtigkeit bleibt in der Haut – trockenes Gewebe wird straff und weich, Reizzustände werden spürbar gelindert und raue, rissige und spröde Haut umgehend sichtbar geglättet.

Paraffinbad Anleitung für die Füße:

Erfolge treten meist bereits nach dem ersten Paraffinbad ein. Das gilt auch bei schmerzenden Füßen. Bei akuten Beschwerden empfehlen sich eine bis zwei Anwendungen in der Woche bis diese abklingen. Wenn Sie keine Schmerzen in den Füßen verspüren, ist ein Paraffinbad alle drei bis vier Wochen sinnvoll. Angewandt wird es bei den Füßen wie bei den Händen: Nach einer sorgfältigen Pediküre und gründlichen Reinigung der Haut einschließlich Peeling, um Ihre Füße von überschüssigen Hautschüppchen und Schmutz zu befreien, sollten Sie Ihre Haut mit einer guten Fußcreme einmassieren. Dann tauchen Sie nacheinander Ihre Füße mit leicht gespreizten Zehen langsam für ungefähr drei Sekunden in das auf 50  bis 55 Grad angenehm temperierte Paraffinbad. Wiederholen Sie das Eintauchen drei bis vier Mal, zu therapeutischen Zwecken bis zu 15 Mal.

Ziehen Sie dann spezielle Füßlinge über, um die tiefenwirksame Wärme des Paraffinbades so lange wie möglich zu bewahren. Nach Ablauf von 15 bis 20 Minuten streifen Sie die Füßlinge wieder ab und entfernen das hart gewordene Paraffin. Das Ergebnis der Anwendung sind herrlich glatte Füße mit einer streichelzarten, geschmeidigen Haut. Nicht nur in der kalten Jahreszeit ist ein Paraffinbad eine perfekte Durchwärmungmethode für kalte, schlecht durchblutete Füße.

♦ Wir lieben schöne Knie und Ellenbogen ♦

Paraffinbad Anleitung für die Ellenbogen:

Geschmeidige, perfekt gepflegte Knie und Ellenbogen gehören ebenfalls zum Grundrepertoire in der modernen Schönheitspflege. Gerade im Sommer stehen sie im Blickpunkt und ergänzen ein attraktives Äußeres. Viele Menschen neigen jedoch dazu, sie stiefmütterlich zu behandeln. Die Folge: raue, trockene und strapazierte Haut, die sich unschön schuppt. Das muss nicht sein! Für zarte Knie und Ellenbogen waschen Sie diese gründlich und gönnen ihnen ein Peeling. Hierzu können Sie Ihr gewohntes Dusch-Peeling oder ein spezielles Körperpeeling verwenden. Anschließend cremen Sie Ihre Knie bzw. Ellenbogen dick mit einer reichhaltigen Pflegecreme ein. Nun tauchen Sie nacheinander Ihre Ellenbogen langsam in das auf 50  bis 55 Grad erwärmte Paraffinbad. Wiederholen Sie das Eintauchen drei bis vier Mal, zu therapeutischen Zwecken bis zu 15 Mal. Je mehr Schichten Sie auftragen, desto länger hält die Wärme an. Umwickeln Sie Ihre Ellenbogen zunächst mit Folie, dann mit einem Handtuch oder einem ausgedienten Baumwollschal. Viele Hersteller bieten hierfür Spezialfolien an – herkömmliche Frischhaltefolie tut es aber auch! Es empfiehlt sich, sich beim Wickeln helfen zu lassen, damit die Paraffinwachspackung volle Wirkung erzielt und nicht zu früh auskühlt. Nach rund 15 bis 20 Minuten können Sie das Paraffin wie gewohnt entfernen.

Paraffinbad Anleitung für die Knie:

Bei den Knien wird es schon ein wenig kniffliger. Nur die wenigsten unter uns sind so gelenkig, dass sie ihre Knie in das Paraffinbad tauchen könnten. Auch besteht die Gefahr, bei akrobatischen Verrenkungen das Gerät umzukippen! Besser ist es also, die Knie mithilfe einer Kelle mit Paraffin zu begießen (Unterlage nicht vergessen!). Auch andere Körperpartien wie der Rücken werden übrigens mit 50  bis 55 Grad warmem Paraffin begossen und nicht ins Paraffinbad eingetaucht. Die Paraffingüsse sollten sehr behutsam ausgeführt werden – zu kosmetischen Zwecken wie gehabt drei bis vier Mal, zu therapeutischen Zwecken bis zu 15 Mal. Auch die Knie sollten danach zuerst mit Folie umwickelt und anschließend in warme Tücher gehüllt werden, um die tiefenwirksame Wärme zu erhalten. Am besten legen Sie sich nun für eine Viertelstunde bis zu 20 Minuten hin, bevor Sie Folie und Paraffinwachs wieder entfernen.

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